Mehrere SIM-Karten liegen auf einem weißen Untergrund

Diese SIM-Größen gibt es

Eines der nervigsten Dinge beim Handywechsel ist das Umstecken der SIM-Karte. Egal, ob zu groß oder zu klein, die falsche SIM-Größe verzögert den Umstieg auf ein anderes Gerät. Welche Typen es gibt und worauf du achten solltest, erfährst du in diesem Artikel.

SIM-Karten: Diese Formate gibt es

SIM-Karten gibt es in drei Größen. Die Größe einer SIM-Karte wird dabei nicht durch den Chip bestimmt, sondern durch das Plastik rundherum.
Viele Mobilfunker liefern daher Kombi-SIM-Karten aus, die in allen drei Größen verwendet werden können. Dazu musst du nur die entsprechende vorgestanzte Größe aus der Plastikkarte herausbrechen.

Die Standard-SIM ist der größte momentan verwendete Formfaktor. Du erkennst sie daran, dass der Rand – speziell an der abgeflachten Seite – ziemlich dick ist. In Zahlen ausgedrückt: Die Standard-SIM (auch mini-SIM genannt) ist 25 xmm x 15 mm groß.
Dieser Formfaktor wird nur mehr in Handys und älteren Smartphones genutzt.

Die Micro-SIM ist 15 mm lang und 12 mm breit und damit bedeutend kleiner als ihr „großer Bruder“. Sie wird immer noch in manchen Smartphones eingesetzt, kann aber leicht mit der Nano-SIM verwechselt werden.

Die Nano-SIM ist nur noch 12,3 mm x 8,8 mm groß und manchmal auch etwas dünner als die anderen Formate. Sie wird in den meisten aktuellen Smartphones, aber auch in vielen Smartwatches verwendet. Durch den platzsparenden Formfaktor ermöglicht die Nano-SIM Dual-SIM-Lösungen oder Kombi-Einschübe, bei eine SD-Karte und eine SIM-Karte im selben Einschub verwendet werden können.

Eine Alternative dazu ist die sogenannte „eSIM“. Diese SIM-Karte ist in manchen neuen Smartphones und Uhren fest verbaut. Wie eine eSIM funktioniert, erfährst du im nächsten Artikel.

Daumenprobe gibt Aufschluss über SIM-Größen

Ganz einfach kannst du das Format einer SIM-Karte mit deinen Fingernägeln überprüfen.
Wenn die SIM-Karte größer ist als dein Daumennagel, handelt es sich um die Standard-SIM.

Ist die SIM ungefähr gleich groß wie dein Daumennagel, ist es eine Micro-SIM.

Jetzt fehlt nur noch die Nano-SIM. Diese ist bedeutend kleiner als der Fingernagel deines Daumens.

Falsche SIM-Größe – was tun?

Natürlich ist es ärgerlich, wenn man bei einem Handywechsel plötzlich keine passende SIM-Karte hat.

Wenn die Karte größer gemacht werden soll, ist das nicht so schlimm. Schaue einfach nach, ob du noch die ausgestanzten Rahmen einer Kombi-SIM findest – wie im Bild unten zu sehen.

eine SIM-Karte und zwei weiße SIM-Rahmen liegen auf einem Holztisch
Rahmen helfen bei falscher SIM-Größe.

Wenn deine SIM-Karte zu groß ist, überprüfe, ob du eventuell noch einen Rahmen abbrechen kannst. Wenn nicht, solltest du deinen Mobilfunkanbieter kontaktieren und dir eine neue SIM-Karte besorgen. Im Shop des Mobilfunkers dauert das normalerweise nur wenige Minuten – und ist im Normalfall auch kostenlos.
Natürlich ist das relativ umständlich und teils zeitaufwändig.
Im Internet findet man haufenweise Anleitungen zum Zuschneiden deiner SIM-Karte. Das geht zwar scheller, trotzdem raten wir davon ab, die Karte selbst zuzuschneiden. Dabei wird unter Umständen die SIM-Karte ganz zerstört und du kannst nicht einmal dein alten Handy nutzen. Außerdem machen zugeschnittene SIMs öfters Probleme, da sie nicht ganz genau sitzen.

Beim Handywechsel gibt es – einmal abgesehen von den verschiedenen SIM-Größen – einige andere Dinge zu beachten. Im nächsten Artikel haben wir weitere Tipps für das Umsteigen auf ein neues Smartphone.

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