HDR – einfach erklärt

Die meisten aktuellen Smartphones haben einen HRD-Modus und auch Fotografen machen HDR-Fotos. Wir erklären die Hintergründe und Unterschiede zwischen Handy-HDR und Profi-Bildern.

Wie funktionieren HDR-Fotos?

Die Abkürzung „HDR“ kommt aus dem Englischen und heißt ausgeschrieben „High Dynamic Range“, bezeichnet damit also einen hohen Dynamikumfang.

Wenn ein Bild sowohl sehr helle, als auch ziemlich Dunkle Elemente beinhaltet, ist es nicht möglich, alles richtig zu belichten. Der Grund dafür ist einfach: Der Dynamikumfang der Kamera reicht dafür nicht aus. Ein kleines Beispiel: Wenn du einen Sonnenuntergang fotografierst, stimmt entweder die Belichtung vom (noch hellen) Himmel oder die Belichtung vom dunklen Vordergrund.

Beispielbild das zeigt, aus welchen Fotos sich ein HDR-Bild zusammensetzt
Bei solchen Lichtsituationen ist es nicht möglich, alle Bereiche in einem Bild passend zu belichten.

Im Bild oben ist entweder der Vordergrund gut belichtet aber dafür der Himmel weiß oder der Himmel kräftig orange und dafür der Vordergrund schwarz.

Daher werden auf einem Stativ mehrere Fotos gemacht, wobei auf jedem ein anderer Bereich gut belichtet ist. Die Faustregel: Zwischen den Bildern sollten zwei Blendenstufen liegen – probiere aber auch andere Abstände aus.
Die verschiedenen Fotos werden dann zu einem Bild zusammengefügt, das sowohl die hellen, als auch die dunklen Bereiche passend darstellt – und damit einen hohen Dynamikumfang besitzt.

Smartphones machen im Grunde das gleiche, nur wird der HDR-Effekt dabei recht dezent eingesetzt. Außerdem hat man am Smartphone meistens keine umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten und hat somit weniger Kontrolle über das Endergebnis.

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