Wardriving – was ist das?

Der Begriff „Wardriving“ taucht immer wieder im Internet auf. Was da genau dahintersteckt, erfährst du in diesem Artikel.

Wardriving: Einfach erklärt

Karte mit erfassten WLAN-Netzwerken im Großraum Wien - wigle.net
Karte mit erfassten WLAN-Netzwerken im Großraum Wien – wigle.net

Wenn man von Wardrivern hört, dann eigentlich nur in einem negativen Kontext: Es wird oft behauptet, diese würden herumfahren und WLAN-Netzwerke hacken. Doch das stimmt so nicht, in Wahrheit steckt viel mehr dahinter.

Beim Wardriving werden im Grunde genommen nur WLAN-Daten mit Standortinformationen verknüpft und gespeichert. Das passiert mithilfe eines Notebooks mit GPS-Empfänger oder mit einem Smartphone.
Konkret gespeichert werden der Name des Netzwerkes, die Art der Verschlüsselung, der Standort und in vielen Fällen auch die Signalstärke.

Diese Daten werden entweder vom Wardriver ausgewertet oder oft auch auf Wardriving-Plattformen hochgeladen. Die bekannteste Seite dieser Art ist wigle.net mit knapp 500 Millionen erfassten Netzwerken.

Der Sinn dahinter ist nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Die Motivation dürfte jedoch für viele sein, offene WLAN-Netzwerke zu finden. Auch das Erfassen und (statistische) Auswerten von Daten dürfte für viele einen gewissen Reiz darstellen.

Aus rechtlicher Sicht ist Wardriving übrigens absolut unbedenklich, solange es sich nur um das Erfassen von Daten handelt. Das Hacken von WLAN-Netzwerken jedoch ist nicht legal, darum geht es beim Wardriving aber grundsätzlich nicht.

Mit Wake on LAN (WOL) kannst du deinen PC auch über das Netzwerk einschalten. Wie die Einrichtung funktioniert, erfährst du hier.

Wake on LAN einrichten

Mittels Wake on LAN (WOL) ist es möglich, einen Rechner mit einem sogenannten „Magic Packet“ starten. Die Netzwerkkarte des PCs oder Laptops bleibt dann nach dem Abschalten aktiv und gibt bei Erhalt eines passenden Pakets den Befehl zum Hochfahren des Rechners.
Das funktioniert in der Praxis nur über LAN-Verbindungen. Es gibt zwar auch Wake on WLAN, dieser Standard hat sich allerdings nie richtig durchsetzen können und verschwindet nach und nach.

Um WOL auf deinem Rechner zu aktivieren, öffne den Geräte-Manager, klicke auf »Netzwerkadapter« und klicke mit der rechten Maustaste auf deine Netzwerkkarte. Wähle dann »Eigenschaften« aus.

Klicke dann auf den Reiter »Energieverwaltung«. Hier findest du je nach Netzwerkkarte unterschiedliche Optionen. Setze einen Haken bei Magic Packet- oder WOL-Optionen und wähle aus, dass der Netzwerkadapter deinen Computer aktivieren kann.

Realtek-Adapter haben die Option für WOL unter »Erweitert«. Wähle den Punkt „Bei Magic Packet aufwecken“ aus und setze den Wert auf Ein.
Sollten diese Optionen nicht verfügbar sein, liegt das vermutlich am Treiber. Eine kurze Google-Suche bringt die aktuellen Treiber für deine Netzwerkkarte hervor.

Wake on LAN aktivieren

Wenn du einenNetzwerkadapter aus dem Hause Intel besitzt, kann der Windows 10 Schnellstart zu Problemen führen. Schalte diesen daher aus.
Öffne daher die Systemsteuerung, klicke auf »Hardware und Sound« und dann unter den Energieoptionen auf »Netzschalterverhalten ändern«. Hier findest du die Checkbox für den Schnellstart. Wenn du die Box nicht deaktivieren kannst, klicke vorher auf »Einige Einstellungen sind im Moment nicht verfügbar«. Dann werden die Optionen freigeschaltet und du kannst den Schnellstart abschalten.

Manche Motherboards haben die Option für WOL im BIOS versteckt. Wie du ins BIOS gelangst, haben wir in einem anderen Artikel bereits erklärt.
Bevor du dich allerdings auf die Suche nach der Option machst, versuche den Rechner aus dem Netzwerk zu starten. Wenn das bereits funktioniert, ist das Aufrufen des BIOS nicht notwendig.

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