Windows 10: rsync mit DeltaCopy

Das Protokoll rsync eignet sich ideal zum effizienten Synchronisieren von Daten. Die meisten Linux-Distributionen können rsync standardmäßig verwenden. Unter Windows 10 kann man sich mit dem Programm „DeltaCopy“ helfen.

DeltaCopy installieren

Lade dir als erstes die neueste Version von DeltaCopy herunter. Extrahiere die heruntergeladene ZIP-Datei und führe die enthaltene setup.exe aus.

Klicke dich dann einfach durch die Installation durch, besondere Angaben brauchst du hier noch keine machen.

Nach der Installation muss zuerst den DeltaCopy-Dienst registrieren. Klicke dazu auf »Register Windows Service«.
Dazu musst du im nächsten Fenster einen User mit entsprechenden Rechten angeben. Klicke dann auf die Schaltfläche »Start Server«.

DeltaCopy hat es in unseren Tests leider nicht geschafft, den Dienst selbständig zu starten. Daher ist ein Umweg über die Systemsteuerung notwendig. Wenn du den rsync-Server starten kannst (also die Ampel grün wird), kannst du den nächsten Schritt überspringen.

DeltaCopy-Dienst starten

Der rsync-Server läuft nur, wenn der Dienst „DeltaCopy Server“ ausgeführt wird. Um das zu gewährleisten, drücke die [Windows]-Taste und [R] gleichzeitig. Nun öffnet sich links unten ein Fenster. Tippe hier services.msc ein und klicke auf »OK«.

Nun öffnet sich ein Fenster, in dem alle Windows-Services aufgeführt sind. In der Liste solltest du den Eintrag „DeltaCopy Server“ finden. Klicke mit der rechten Maustaste darauf und klicke auf »Eigenschaften«.
Wähle hier den Reiter „Anmelden“ aus und entferne die hinterlegten Anmeldeinformationen. Gib anschließend die Zugangsdaten erneut ein und klicke auf »Übernehmen«. Nun solltest du den DeltaCopy-Server starten können.

Einrichtung von DeltaCopy

Als nächstes musst du noch ein Verzeichnis hinterlegen, das mittels rsync angesprochen werden soll. Klicke dafür in DeltaCopy in den Reiter »Virtual Directories«. Klicke doppelt auf »Add New Directory«. Gib hier einen Namen und den gewünschten Pfad an. User und Kennwort kannst du ebenfalls vergeben. Klicke auf »Close«, um die Eingaben zu speichern (ja, wirklich).

Portfreigabe einrichten

Damit der rsync-Server über das Netzwerk erreichbar ist, musst du auf der Firewall des Rechners den TCP-Port 873 öffnen.
Drücke dafür wieder die [Windows]-Taste und [R] gleichzeitig und tippe links unten in das Fenster WF.msc ein.

Wähle links in der Leiste den Punkt »Eingehende Regeln« aus. Klicke dann rechts unter „Aktionen“ auf »Neue Regel…«.
Wähle im ersten Schritt als Typ „Port“ aus. Gib dann „TCP“ und den Port 873 an und lasse die Verbindung für alle gewünschten Netzwerke zu. Zum Schluss musst du noch einen Namen definieren.
Damit können Geräte aus deinem Netzwerk den rsync-Server nutzen.

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