SEO: Wie lange soll ein ALT-Tag sein?

ALT-Attribute sind aus SEO-Perspektive unerlässlich. Doch wie lange sollten und dürfen sie eigentlich sein? Hier erfährst du die Antwort.
Scrabble-Steine liegen auf einem Holztisch und bilden das Wort SEO

ALT-Attribute sind nicht nur wichtig, wenn ein Bild nicht angezeigt werden kann. Auch Suchmaschinen verwenden sie, um Grafiken besser zu verstehen. Das bringt direkt die Frage auf: Wie lang soll, muss und darf ein ALT-Tag eigentlich sein?

ALT-Tags: Das ist die optimale Länge

Technisch gesehen gibt es für ALT-Tags keine maximale Länge – sie können auch leer sein. Trotzdem solltest du dich an gewisse Richtlinien halten, denn: Sowohl visuell eingeschränkte Personen, als auch Suchmaschinen verlassen sich auf eine sinnvolle Umsetzung.

Ein guter Anhaltspunkt für die maximale Länge eines ALT-Tags bietet das W3C. Hier wird ein Richtwert von 75 bis 100 Zeichen angegeben.
Die Accessibility-Fachstelle der Universität Toronto hat ebenfalls eine Obergrenze vorgeschlagen, die in deutscher Sprache bei 115 Zeichen liegt.

Andere Stellen argumentieren, dass der ALT-Text in eine Braille-Zeile passen sollte – das wären dann im Normalfall 80 Zeichen. Außerdem machen offenbar manche Screenreader Probleme, wenn ALT-Tags länger als 125 Zeichen lang sind.

In dieser Hinsicht gibt es also keine genauen Richtlinien. Generell gilt aber: ALT-Texte sollen so kurz wie möglich und so lange wie nötig gehalten werden.

ALT-Tags einfügen

Das ALT-Attribut wird im HTML-Quelltext hinterlegt, genauer gesagt im IMG-Tag. Ein Beispiel dafür wäre: <img src=”/images/example.jpg” alt=”Beispiel-Beschreibung”>
Idealerweise kommen darin wichtige Keywords vor – aber nur, solange das auch authentisch wirkt. Mit Schlüsselwörter überladene Attribute werden von Suchmaschinen gerne als “Keyword-Stuffing” bestraft.


ALT-Tags können übrigens leer sein. Das sollten sie auch, wenn ein Bild keinen inhaltlichen Nutzen bietet. Der ALT-Tag sollte allerdings immer gesetzt werden.

Alternativen für lange Bildbeschreibungen

Natürlich lässt sich der Inhalt mancher Grafiken nicht auf gut 100 Zeichen komprimieren. Gerade Flowcharts, Organigramme und dergleichen sind oft essentiell, um den Kontext eines Textes zu verstehen.

Daher gibt es das sogenannte LONGDESC-Attribut. Dieses kannst du verwenden, um weitere Informationen zu Grafiken bereitzustellen.

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