pCloud via WebDAV ansprechen – geht das?

Ob du einfach von Unterwegs auf deine Dateien zugreifen möchtest, oder den Zugang zum synchronisieren deiner Files benötigst: WebDAV kann ziemlich praktisch sein. Ob du auch deine pCloud via WebDAV ansprechen kannst, klären wir in diesem Artikel.

via WebDAV auf pCloud zugreifen

Tatsächlich ist es möglich, pCloud über WebDAV einzubinden. Die WebDAV-URL lautet https://webdav.pcloud.com/.
Die Anmeldung erfolgt dann mit der bei pCloud registrierten E-Mail-Adresse und deinem Kennwort.

Um WebDAV so zu nutzen, muss die Zwei-Faktor-Authentifizierung von pCloud deaktiviert sein. Vielen Dank an unseren Leser „ir“ für diesen Hinweis!
Mit aktivierter Zwei-Faktor-Authentifizierung ist es praktischer, das Programm „pCloud Drive“ zu nutzen. Mehr dazu findest du im letzten Absatz.

pCloud via WebDAV in Windows einhängen

Die meisten User werden die WebDAV-Funktionalitäten von pCloud wohl über den Explorer in Windows nutzen.
Öffne dazu den Datei-Explorer und klicke dann links auf »Dieser PC«. Navigiere dann oben in den Reiter „Computer“ und wähle den Punkt »Netzwerkadresse hinzufügen« aus.

Nun öffnet sich ein neues Fenster. Klicke hier gleich auf »Weiter« und drücke im nächsten Schritt auf »Eine benutzerdefinierte Netzwerkadresse auswählen«. Bestätige dann wieder mit »Weiter«.
Tippe nun „https://webdav.pcloud.com/“ ein und drücke abermals auf »Weiter«.

pCloud wird im Windows-Explorer als WebDAV-Laufwerk eingehängt

Gib im nächsten Fenster deine Anmeldeinformationen ein. Nun musst du nur noch einen Namen für den eingehängten Online-Speicher vergeben. Was du hier eintippst, bleibt dir überlassen.
Klicke dann abschließend zweimal auf »Fertig stellen«. Nun hast du deine pCloud erfolgreich in den Explorer eingehängt. Du findest den entsprechenden Eintrag in „Dieser PC“ unter den Netzwerkadressen.

Alternative: pCloud Drive

Für viele Anwendungsbereiche ist der Dateizugriff via WebDAV genau das richtige. Wenn du allerdings deine Daten so einfach wie möglich abrufen, bearbeiten und speichern willst, wirst du mit pCloud Drive auch glücklich.

Die Software hängt deine pCloud nämlich direkt als Netzlaufwerk in den Explorer ein. Außerdem unterstützt das Programm das Synchronisieren von Dateien.
Für eine instabile Verbindung ist pCloud Drive besser geeignet: Der Client legt alle Daten in einem Zwischenspeicher auf deinem Rechner ab und lädt diese erst dann hoch.
WebDAV hingegen kommuniziert direkt und ohne sogenannten „Cache“ mit deinem Cloud-Speicher. Daher kann es so etwas länger dauern, bis größere Dateien gespeichert (beziehungsweise fertig hochgeladen) sind.

Ein Kommentar

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.